Manchmal, oder auch nicht

Das Leben tröpfelt vor sich hin. Draußen ist es mindestens so kalt und grau wie drinnen, ich stehe im Grau auf und gehe im Grau wieder ins Bett, wenn nicht sogar im Schwarz. Quäle mich durch die Tage und kämpfe mich durch die Ödnis im Büro, suche nach wenigstens einem kleinen Highlight. Aber es stellt sich nichts ein. Dann und wann freue ich mich darauf, mit Juna vor die Tür zu gehen, wenigstens eine Prise Freude über mein Kommen sehen zu dürfen. Nein, es ist keine Depression, es ist die Realität, die mich nervt. Eine Ansicht der Möglichkeiten.

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Restart!

dissolved

Heute ist der 1. Oktober 2019, genau einen Monat, nachdem ich offiziell meine neue Wohnung bezogen habe. Stimmt auch wieder nicht, das war der 30. August. Eher gezwungener Maßen, ein rudimentärer Umzug. Damit endete die Geschichte auch nach außen, eigentlich endete sie schon am Anfang des Jahres, vielleicht schon im Sommer davor, das weiß ich nicht mehr so genau. Gestern habe ich das letzte Regal in den Abstellraum geschraubt, die letzten Sachen umsortiert, dieses hierhin, jenes dorthin. Platz schaffen, einen eigenen Raum, einen Platz in der Welt, die mir zum Teil verloren gegangen ist. Eine Matte fürs Badezimmer fehlt noch, der einzelne Schrank im Abstellraum muss noch befestigt werden, vielleicht hier oder dort doch noch eine Pflanze. Damit ist der Restart komplett.

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